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  • Arbeiten in Schweden

    Die Chancen als EU-Bürger in Schweden einen Arbeitsplatz zu finden, stehen nicht schlecht, denn in einigen Branchen herrscht ein konkreter Fachkräftemangel. Zudem werden deutsche Arbeitnehmer wegen ihres Pflichtbewusstseins besonders geschätzt. Ärzte und Pflegepersonal, sowie Facharbeiter aus der Automobilbranche und der Holzindustrie haben die besten Beschäftigungschancen. Die Sprachbarriere ist kein unüberwindbares Problem, die die schwedische Sprach für Deutsche nicht allzu schwer zu erlernen ist. Außerdem erhält man als Einwanderer die Möglichkeit, kostenfreie Sprachkurse zu besuchen. Für den Anfang kommt man auch mit Englisch ziemlich weit.

    Aufenthaltserlaubnis

    Hält man sich länger als drei Monate in Schweden auf, benötigt man eine Aufenthaltserlaubnis. Den Antrag für eine Aufenthaltserlaubnis sollte man möglichst schnell nach der Einreise bei der zuständigen Dienststelle des staatlichen Einwandereramtes (Statens invandrarverk) stellen. Neben dem ausgefüllten Antragsformular, dem Reisepass oder Personalausweis benötigt man eine Bescheinigung des Arbeitgebers. Eine Aufenthaltserlaubnis kann für höchstens fünf Jahre erteilt werden, in der Regel richtet sie sich jedoch nach der Dauer des Beschäftigungsverhältnisses. Eine Verlängerung kann immer beantragt werden, sofern man kein Student ist bzw. man nicht länger als 12 Monate unfreiwillig arbeitslos war.